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Schottland

 

Schottland, benannt nach den Skoten, einem irischen Stamm, der im 6. Jahrhundert das Land besiedelte, bildet zusammen mit England, Wales und Nordirland das Vereinigte Königreich Großbritannien. Schottland umfaßt eine Fläche von 78783 km², die Nord-Süd-Achse mißt 440 km.
Schottland grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an die Nordsee, im Südosten an England und im Süden an den Solway Firth und an die Irische See. Im Westen liegen der Atlantische Ozean und der Nordkanal, der zwischen Irland und der britischen Hauptinsel verläuft.

Schottland umfaßt 186 nahe gelegene Inseln, die zum größten Teil drei Inselgruppen zugeordnet werden:


den Hebriden (Innere und Äußere Hebriden) nordwestlich vor der schottischen Küste
den Orkney-Inseln im Nordosten und
den Shetland-Inseln nordöstlich der Orkney-Inseln.
Schottland ist in 3 Regionen unterteilt:
die Highlands
die Central Lowlands und
die Southern Uplands
 

Auf die Highlands, die am stärksten zerklüftete Region mit den meisten und höchsten Erhebungen auf der britischen Hauptinsel, entfällt über die Hälfte der gesamten Landfläche Schottlands. Sie bestehen aus parallel von Nordosten nach Südwesten verlaufenden Bergketten, die von tiefen Schluchten und Tälern durchschnitten werden. Steilklippen, Moorheideplateaus, Bergseen, Lochs und schnell fließende Bäche gehören zu den weit verbreiteten Charakteristika der Highlands, dem am spärlichsten besiedelten Landesteil Schottlands.Der Ben Nevis (1343 m) ist der höchste Gipfel der Grampian Mountains und die höchste Erhebung Großbritanniens. Er liegt in der Nähe von Loch Linnhe, südöstlich der Stadt Fort William.
Südlich der Highlands erstrecken sich die Central Lowlands mit den Städten Edinburgh (der Hauptstadt), Glasgow und Dundee. Dieser schmale Tieflandgürtel, der nur etwa ein Zehntel der Landfläche Schottlands ausmacht, jedoch von insgesamt drei Vierteln der schottischen Bevölkerung bewohnt wird. Die Central Lowlands werden von verschiedenen Hügelketten durchzogen, zu denen u. a. die Ochil- und Sidlawhügel zählen, und von einigen wichtigen Flüssen, wobei besonders Clyde, Forth und Tay erwähnenswert sind.
Das Terrain der Southern Uplands ist nicht so stark zerklüftet wie die Highlands und besteht überwiegend aus einem Moorheideplateau, durch das sich sanft abfallende, weiträumige Täler ziehen und aus dem Felsnasen und -vorsprünge emporragen. Außer dem Gipfel Merrick in der Region Dumfries and Galloway im Südwesten, der 843 m hoch ist, erreichen nur einige wenige Erhebungen in den Southern Uplands mehr als 750 m. Entlang der schottisch-englischen Grenze verlaufen die Cheviot Hills, die an die Southern Uplands grenzen.
Die größten Flüsse sind der Tay und der Forth, die in den Highlands entspringen und durch die Lowlands ins Meer fließen und der Clyde und der Tweed, die in den Southern Uplands ihre Quellen haben. Die schottischen Flüsse sind als ausgezeichnete Angelgebiete, auch für Lachs, bekannt.

 

 

 

 

 

Sehr zu empfehlen - schottische Volksmusik, Bagpipes u.v.m.

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