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Die Freimaurer sind eine der grössten Geheimlogen, eine ähnlich grosse Geheimgesellschaft sind nur noch die Rosenkreuzer. Ihre Popularität verdanken die Freimaurer zum Teil der Tatsache, dass sie eine reine Männergesellschaft sind, die Wert auf ihre Privilegien und auf Kameradschaft legt. Ganz gleich, wie modern - oder auch naiv - die Anhänger der Freimaurerlogen auch sein mögen, die Riten und die Geschichte der Freimaurer haben ihre Wurzeln in der Esoterik. Die Freimaurer betrachten sich als spirituelle Nachfahren von Hiram Abiff, dem Erbauer des Tempels von Salomo. Die Legende besagt, dass Hiram (ein Ägypter) ein Meister unter den Maurern war. Er und König Salomo selbst waren die einzigen an dem Projekt beteiligten Meister. Die Meister wussten angeblich von geheimen Mysterien um Ziffern, Masse, Geometrie und die Zauberformel, die in diesen Wissenschaften verborgen liegt. Vier der niederen Maurer, die an dem Tempel arbeiteten, fingen an, die Meister um dieses Wissen zu beneiden und das Wissen zu begehren. Eines Nachts versteckte sich jeder von ihnen vor einem der vier Tempeleingänge - im Norden, Osten, Süden und Westen. Als Hiram am ersten Tempelausgang auftauchte, verlangte der niedere Maurer die Geheimnisse von ihm. Hiram weigerte sich, woraufhin er mit einem todbringenden Schlag niedergestreckt wurde. Doch er überlebte und taumelte in den Tempel zurück. Hiram versuchte, durch ein anderes Tor zu entkommen, doch auch dort wurde er erwartet. Hiram gab seine Geheimnisse auch dem zweiten Maurer gegenüber nicht preis. Wieder traf ihn ein todbringender Schlag, und wieder konnte er entkommen. Dies wiederholte sich auch an den beiden anderen Zugängen zum Tempel. Schliesslich erlag Hiram seinen Verletzungen und starb. Szenen aus dieser Geschichte werden bis heute in Freimaurerlogen auf der ganzen Welt nachgespielt. Dabei symbolisieren der "Tod" und die "Auferstehung" der Kandidaten das Ende ihres "alten Lebens" und den Beginn ihres "neuen Lebens" im geheimen Wissen der Freimaurer. Das Thema des architektonischen Mauerwerks wird in den Riten und Symbolen der Freimaurer immer wieder aufgegriffen. Einige Experten glauben, dass die Freimaurer aus den Steinmetzgilden des Mittelalters hervorgegangen sind, doch einige der Freimaurer selbst nehmen für sich ein noch älteres und nobleres Erbe in Anspruch: Das des Templerordens. Dies mag auch seine Berechtigung haben, denn die Freimaurer wurden in Schottland gegründet (die älteste Gruppe ist schottischen Ursprungs), und einige Tempelritter sind auch tatsächlich vor ihren Verfolgern nach Schottland geflohen.
In der heutigen Zeit ist es mehr so, daß die normalen Logenmitglieder selten eine Ahnung von den wirklichen Aktivitäten und Beziehungen ihrer Meister und Großinspekteure haben.
Sie sehen ihre Mitgliedschaft wirklich unter der Voraussetzung, daß sie anderen Menschen, bevorzugt Mitgliedern, in schwierigen Situationen helfen, ob ideell oder finanziell, keine Frage. Sie werden über grundsatzübergreifende und real existierende Bemühungen und Absichten garnicht aufgeklärt, bzw. im “Dunkeln” gelassen. Somit ist ein “normales “ Mitglied heutzutage in einer Loge ein wirklicher Christ, was natürlich auch seinem Ursprung bzw. seiner Bereitschaft zur Mitgliedschaft entspricht.
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