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ca. 500 - 1314

 

Argyll (oirar ghaideal) – die gälische Küste. Hier beginnt ein langer und anstrengender Kampf für Freiheit und Anerkennung.  
Die ankommenden Kelten trieben die sog. Pikten (Pictii, die Ureinwohner Schottlands) nördlich der Forth-Clyde Linie, hauptsächlich aber entlang der Ostseite des Landes von Fife bis zur Moray Firth. Im Südwesten waren die alten Briten, die die eindringenden teutonischen Angeln  nach Schottland und Wales zurückdrängten als die Römer Britannien verließen. 

Auf der Suche nach mehr fruchtbarem Land drängten zudem auch die Angeln mehr und mehr nach Schottland ein. Bis zum 7. Jahrhundert, stabilisierten sie ihren nördlichen Hauptsiedelungen in Lothian.Eine 2. Welle von Skoten aus Dalriada landeten in Galloway (Südwest) und gründeten eine Gesellschaft, die, in den kommenden Jahrhunderten, stark separatistische Ansichten haben würden. Am Ende des 8.Jahrhundert schließlich, besiedelten die attackierenden Norweger aus Skandinavien, das gesamte nördliche und westliche Inselngebiet, der Küste  des Pentland Firths und teile der Westküste von Wigtown nach Sutherland. Jeder der 5 Völker sprachen eine eigene Sprache, waren Kriegerisch veranlagt und waren in einem  bestimmten geographischen Bereich angesiedelt. Der Zusammenschluss des Königreichs war hauptsächlich der Verdienst eines einzelnen. Um 843, unterwarf Kenneth McAlpine, König der Skoten,  zuerst die Pikten um sie dann anschließend mit den Skoten zu vereinen. Damit wurde nördlich des River Forths und River Clyde, das Königreich Alba erschaffen. Um 974, ohne sich vorher mit dem Grafen von Northumbrien zu arrangieren, übergab König Edgar von England Lothian an König Kenneth II von Alba. Die Britenhochburg Strathclyde akzeptierte einen Skotenprinz als König und bis 1034 regierte ein Alba König über die Pikten, Skoten, Briten und Lothian Angeln. Im Jahr 1249 führte Alexander III eine Reihe von Angriffen gegen die Norweger und in 1266, der Vertrag von Perth sicherte Schottland die Hebriden Inseln und der Inseln Man. Ohne legitimen Nachfolgern starb König Alexander im Jahr 1286 und bescherte damit Schottland seine 1. Interregnum. 

Edward I.Edward I von England, der sich bisher als guter Nachbar erwies, wurde vom Schottischen Adel gebeten als Arbitrator unter 9 möglichen Thronfolgern zu fungieren. Insgeheim unterstützte Edward primär, den Anspruch von John Balliol. Edwards Hauptinteresse war, die vakante Krone für sich selbst zu beanspruchen da Balliol als Labil galt. Weitere Kandidaten waren u.a. Robert Bruce - Lord of Annandale (Der Großvater vom späteren König Robert I), König Erik von Norwegen (Der Schwiegersohn von Alexander III) und mehrere Nachfahren von David I (r.1124-1153).

Schottlands Position wurde dadurch deutlich geschwächt, eine Schwäche der ihr noch die Unabhängigkeit kosten sollte. Edward schloss an die Erklärung, dass schon seine Rolle als Schiedsrichter seine Suprematie über Schottland klar mache. Balliol musste Edward die Treue schwören und zudem die Festungen Berwick, Edinburgh und Roxburgh als Unterpfand übergeben. Die Krönung fand am 30. November in Scone statt. Der letzte Schottische Monarch der auf dem Krönungsstein gekrönt wurde.

William WallaceIm Jahr 1296, startete Edward eine massive Invasion gegen Schottland. Diese Invasion markierte der Beginn des Schottischen Unabhängigkeitskrieges. Ein Krieg der einen der Berühmtesten Schotten jemals hervorbringen würde... William Wallace. William Wallace von Elderslie hasste die Engländer und verachtete die Besetzung und Unterdrückung seines Landes. Auf Grund dessen, führte Wallace mehrere erfolgreiche Angriffe gegen englische Festungen, und avancierte nach seinem glorreichen Sieg in Stirling im Jahr 1297 zum Führer der Schottischen Armee. Diesen immens wichtigen Erfolg brachte William Wallace ein Rittertum ein und zudem wurde er zum Beschützer Schottlands ernannt. 

Danach setzte er seinen Siegeszug fort indem er in England einmarschierte und York den Erdboden gleichmachte. Währendessen in Schottland, stritten sich die Adeligen vehement um die vakante Krone. Die Tatsache, dass Wallace immer mehr an Popularität gewonnen hatte, machte die Situation noch bedrohlicher. Wallace war vormals nur ein Gemeiner, ohne Titel und ohne Ländereien. Zudem war er Anhänger Balliols. Dies führte zu einer verräterischen Haltung des Schottischen Adels in 1297 bei der Schlacht zu Falkirk. Die Schotten wurden dadurch vernichtend geschlagen. Wallace legte aus Protest sein Mandat als Beschützer Schottlands nieder und begnügte sich mit der Guerillataktik der ihn und seiner immer kleiner werdenden Armee früher so viel Erfolg bescherte. Wann immer Wallace kommandierte, zeigten die Schotten ihren alten Mut. Als aber dann im Jahr 1304 Stirling castle fiel, hatte Wallace einfach nicht mehr den benötigten Einfluss um einen Krieg in einem größeren Ausmaß zu führen. Wallace wurde gejagt und in Robroyston, Glasgow am 5. August 1305 gefangengenommen. Am 23. August in London vor Sir Peter Mallorie, dem obersten Richter des Königs, betonte Wallace, dass er England nicht verraten haben könne, da er niemals englischer Untertan gewesen sei.Nach diesem Schauprozess, wurde er in einem Weidenkorb durch London geschliffen. Er wurde Kastriert, und teile seiner Gedärme wurden stück für stück rausgerissen und vor seinen sterbenden Augen verbrannt. 

Robert the Bruce

Robert the Bruce, ältester Sohn des Lords of Annandale, wurde im Jahr 1306 in Scone zum König von Schottland gekrönt. Nach dem Tod Edwards in 1307 festigte Bruce seine Machtstellung. Die Engländer wurden aus Schottland vertrieben und die meisten größeren Festungen wieder zurückerobert, mit Ausnahme von Stirling und Berwick. Jahre des Konflikts und des Guerillakrieges gipfelten in ein richtige große Schlacht.

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